Cloud Zero Fraktionsregelwerk
Regeln für legale und illegale Fraktionen, Familien, Gangs und organisierte Gruppen.
Wichtig für Fraktionen
Fraktionen tragen besondere Verantwortung für gutes RP. Aktionen müssen Story, Logik, Verhältnismäßigkeit und klare Kommunikation haben. Reines Gambo, grundlose Machtdemonstrationen und OOC-Streit schaden dem Server und werden sanktioniert.
§ 1 Grundsatz für Fraktionen
Fraktionen müssen glaubwürdig, organisiert und charaktertreu auftreten. Jede Fraktion trägt Verantwortung für das Verhalten ihrer Mitglieder und für die Qualität der ausgespielten Konflikte.
UnRP, toxisches Verhalten, leere Provokationen, Regelumgehungen oder Aktionen ohne RP-Hintergrund können zu Fraktionswarns, Gesprächen, Sanktionen oder Auflösung führen.
§ 2 Führung und Verantwortung
Leader, Co-Leader und Führungspersonen sind dafür verantwortlich, dass Mitglieder die Regeln kennen und einhalten. Fehlverhalten einzelner Mitglieder kann auf die Fraktion zurückfallen, wenn es geduldet oder wiederholt wird.
Führungspersonen müssen Konflikte lenken, Mitglieder einweisen und Eskalationen kontrollieren. Eine Fraktion darf nicht wie eine lose Gambo-Gruppe auftreten.
§ 3 Fraktionssperre und Wechsel
Nach dem Austritt aus einer Fraktion gilt grundsätzlich eine 2-Tage-Fraktionssperre. Ausnahmen sind nur durch die Fraktionsverwaltung oder das High-Team möglich.
Fraktionswechsel müssen logisch im RP erklärt werden. Ein Wechsel nur, um Informationen, Waffen, Lagerbestände oder Vorteile mitzunehmen, ist verboten.
§ 4 Beschwerden, Beweise und Fraktionsverwaltung
Konflikte sollen zuerst sauber im RP ausgespielt und, wenn möglich, IC geklärt werden. Beschwerden benötigen eine abgeschlossene Situation und Videobeweise mit Bild, Ton, Vorgeschichte und Ende.
Sind mehrere Mitglieder an Regelverstößen beteiligt, kann die gesamte Fraktion verwarnt werden. Die Fraktionsverwaltung kann bei Bedarf Gespräche, Auflagen, Verwarnungen oder Sanktionen aussprechen.
§ 5 Legale Fraktionen
Staatsfraktionen, Unternehmen und Behörden müssen verhältnismäßig handeln, Dienstmittel korrekt nutzen und ihre Rolle glaubwürdig ausspielen. Machtmissbrauch und unrealistische Maßnahmen sind verboten.
Legale Fraktionen dürfen kontrollieren, ermitteln, sanktionieren und Druck aufbauen, brauchen dafür aber immer eine nachvollziehbare Grundlage.
§ 6 Illegale Fraktionen und Aktionen
Illegale Fraktionen müssen als organisierte Gruppierung auftreten und ihre Aktionen mit RP begründen. Mitglieder- und Aktionslimits, Teamvorgaben und aktuelle Ansagen der Fraktionsverwaltung sind einzuhalten.
Illegales RP soll Spannung und Story erzeugen. Reines Abziehen, permanentes Bedrohen neuer Spieler oder grundlose Eskalation ist nicht erlaubt.
§ 7 Korruption
Korruption mit Informationen kann im RP erlaubt sein, wenn sie logisch ausgespielt wird und keine Serverwirtschaft oder Fraktionsbalance zerstört. Korruption mit Waffen, Asservaten, Items, Staatsmitteln oder wirtschaftlichen Vorteilen ist verboten.
Korruption darf nicht genutzt werden, um Regeln zu umgehen, Beweise verschwinden zu lassen oder einer Fraktion dauerhaft unfairen Vorteil zu verschaffen.
§ 8 Bündnisse, Drittparteien und Unterstützung
Fraktionen dürfen nicht willkürlich als Drittpartei in Konflikte eingreifen. Unterstützung muss im RP begründet sein, vorher nachvollziehbar aufgebaut werden und zur Beziehung der Gruppen passen.
Temporäre Zweckbündnisse nur zum Gewinnen einer Schießerei oder zum Umgehen von Limits sind verboten.
§ 9 Fraktionsfahrzeuge und Erkennbarkeit
Bei Fraktionsaktionen sollen Fraktionsfahrzeuge klar erkennbar und einheitlich sein. Fahrzeuge müssen nach Vorgabe der Fraktion möglichst 1:1 gleich aussehen, insbesondere bei Modell, Lichtern, Farbe und Lackierung.
Optionale Designs sind nur erlaubt, wenn die Fraktionsverwaltung oder Führung sie freigegeben hat und die Fahrzeuge weiterhin eindeutig zur Fraktion passen.
§ 10 Waffenkammer, Lager und Fraktionsbestand
Fraktionsbestände gehören in die vorgesehenen Fraktionslager oder Waffenkammern. Umlagern zur Regelumgehung, Leerräumen ohne Absprache, Privatlagern oder Mitnehmen von Beständen beim Austritt ist verboten.
Führungspersonen müssen Bestände nachvollziehbar verwalten. Waffen und Gegenstände sollen RP ermöglichen und nicht für OOC-Vorteile missbraucht werden.
§ 11 Konflikte, Forderungen und Verhältnismäßigkeit
Konflikte zwischen Fraktionen müssen nachvollziehbar entstehen und verhältnismäßig bleiben. Forderungen sollen RP erzeugen und dürfen nicht darauf ausgelegt sein, eine andere Fraktion ohne Story zu zerstören.
Drohungen, Schutzgeld, Gebietsansprüche oder Routenansprüche brauchen eine Vorgeschichte und müssen sauber kommuniziert werden.
§ 12 Geiselnahmen, Raub und Forderungen
Fraktionsbezogene Raubüberfälle und Geiselnahmen brauchen einen starken RP-Hintergrund. Forderungen müssen realistisch bleiben und dürfen nicht nur auf Bereicherung oder Demütigung ausgelegt sein.
Die allgemeinen Regeln zu Forderungen, Maximalbeträgen und Eskalation gelten auch für Fraktionen. Pro Person dürfen maximal 20.000 $ gefordert werden.
§ 13 Hinrichtungen
Eine Hinrichtung ist die stärkste Eskalation im RP und darf wirklich nur mit einem schweren, nachvollziehbaren und dokumentierbaren RP-Grund stattfinden. Sie darf niemals aus Langeweile, Rache ohne Vorgeschichte oder Gambo entstehen.
Vor einer Hinrichtung muss klar sein, warum sie passiert, welche Vorgeschichte existiert und warum mildere Mittel im RP nicht ausreichen. Die Situation muss ernsthaft und hochwertig ausgespielt werden.
§ 14 Baseraid und Ende einer Situation
Bei einem Baseraid gibt es kein künstliches „Ende, Ende“. Ein Baseraid endet erst, wenn eine Seite glaubwürdig aufgibt, sich vollständig zurückzieht oder handlungsunfähig ist.
Eine Familie oder Fraktion kann die Situation durch klare Aufgabe beenden. Wenn alle Beteiligten einer Seite gestorben, geflohen oder nicht mehr kampffähig sind, gilt die Situation ebenfalls als beendet.
Der Raid endet nicht automatisch, nur weil ein Schusscall nach 5 Minuten abgelaufen ist. Nach Ablauf des Schusscalls darf aber nicht einfach grundlos weitergeschossen werden; es braucht weiterhin eine laufende Bedrohung, neue klare Eskalation oder eine logisch fortgeführte RP-Situation.
§ 15 Kriege, Gangwar und Großkonflikte
Kriege und größere Fraktionskonflikte müssen nach Vorgabe der Fraktionsverwaltung angemeldet oder genehmigt werden. Ein IC-Krieg muss zusätzlich beim Continental genehmigt werden, bevor er offiziell ausgespielt werden darf.
Kriege müssen Ziele, Bedingungen und einen RP-Hintergrund haben. Sie dürfen nicht nur geführt werden, weil eine Gruppe kämpfen möchte. Gangwar darf das normale RP nicht dauerhaft zerstören.
§ 16 Öffentliche Darstellung, Demütigung und OOC-Streit
Clips aus Fraktionskonflikten dürfen nicht zur Bloßstellung, Hetze oder OOC-Rufschädigung genutzt werden. RP-Konflikte bleiben IC und werden nicht in OOC-Streit übertragen.
Discord-Provokationen, öffentliche Anschuldigungen ohne Supportklärung oder das Aufhetzen gegen andere Fraktionen sind verboten.
Wenn im RP ein Entschuldigungs-Video, eine peinliche Ansage oder eine Demütigung verlangt wird, darf dafür kein echtes Video der realen Person verlangt werden. Es wird nur so getan, als würde der Charakter gefilmt. Stimme, Gesicht, private Umgebung oder echte Aufnahmen des Spielers dürfen nicht erzwungen, gespeichert oder veröffentlicht werden.
Reine Ingame-Aktionen wie Tanzen, Knien, eine IC-Entschuldigung sagen oder als Spielfigur ohne Hose dastehen können als RP-Demütigung ausgespielt werden, solange es nicht sexuell, OOC beleidigend, diskriminierend oder dauerhaft bloßstellend wird.